Wie reinigt man Marmor richtig?
Marmor ist wunderschön und hart zugleich. In Kirchen, Museen, Kunstausstellungen und historischen Gebäuden bewundern wir heute noch Skulpturen, die vor Hunderten von Jahren aus Marmor gehauen wurden. Marmor kann also einiges aushalten. Trifft den schönen hellen bis blassfarbigen Stein jedoch der falsche Tropfen, dann nimmt er Schaden.
Was draußen der saure Regen für die Ornamente und Reliefs an Gebäuden ist, das ist für die Marmorplatte in der Küche, für das marmorne Waschbecken oder die Fensterbank die falsche Reinigung.
Säuren mag der Marmor gar nicht
Denn so beständig Marmor auch ist: Eines verträgt er nicht, und das sind Säuren. Als Carbonatgestein kann er durch Säure angelöst werden. So wie Essig den Wasserkocher von der lästigen Kalkschicht befreit, so kann er auch die Oberfläche der Marmorplatte im Haus stumpf und glanzlos machen. Deswegen ist es wichtig, die Marmoroberflächen in Küche, Bad und Co. vor dem Angriff von Säuren zu schützen. Wenn in der Küche ab und zu ein wenig Zitronensaft auf die marmorne Arbeitsplatze tropft, ist das noch nicht schlimm. Ist man jedoch mit dem Kochen fertig, sollte man die Fläche gründlich abwischen.
Seife, Salmiak und Speiseöl
Am besten reinigt man Marmor mit mildem Seifenwasser. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich allenfals, dem Wasser etwas Salmiak beizumengen. Um den Naturstein anschließend besser vor neuen Säureangriffen zu schützen, sollte man ihn zum Schutz einreiben. Speiseöl dringt minimal in die poröse Oberfläche ein und versiegelt sie somit ein wenig. Außerdem verleiht es dem Marmor einen schönen Glanz. Manche Experten empfehlen auch das Einreiben mit Bienenwachs. Auch dieser versiegelt die Oberfläche und lässt den Naturstein mit der besonderen Zeichnung noch mehr zur Geltung kommen.
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